Was bieten wir?

Was bieten wir?

Freies Reden und Argumentieren sind Schlüsselqualifikationen, welche jederzeit gefordert werden. Nur werden sie selten gelehrt. Wer Spaß an der freien Rede hat, der kann beim Debating Club Heidelberg e.V. diese Fähigkeiten trainieren.
Was ist das Debattieren?

Was ist das Debattieren?

Das Debattieren ist die Diskussion nach festen Regeln, ähnlich einer Parlamentsdebatte. Bewertet wird vorrangig schlüssige Argumentation und rhetorische Stärke.
Wer sind wir?

Wer sind wir?

Der Debating Club Heidelberg e.V. engagiert sich um den demokratischen Meinungsaustausch zu fördern: Durch wöchentliche DebattenTurniereWorkshops und Show-Debatten für Schüler und Studenten.

Online-Mitgliederversammlung- das DCH hat einen neuen Vorstand!

Die allumjährliche Mitgliederversammlung fand dieses Jahr auf etwas ungewohnte Art und Weise statt: vor Kamera und Mikrofon wurde über die vergangene Saison berichtet und über die kommende diskutiert. Hierbei wurden neue Ideen und Empfehlungen ausgetauscht. Die Wahl eines neuen Vorstands für die Saison 2020/2021 erfolgte per online-Abstimmung mit folgendem Ergebnis: Jonas Reichert als 1. Vorsitzender, Valentina Poveda als 2. Vorsitzende und Stanislaus Stein als Schatzmeister.

Wir bedanken uns hiermit ganz herzlich bei Stanislaus Stein, Lisa Weck und Pascal Beleiu für ihre hervorragende Vorstandsarbeit in der vergangenen Saison. Insbesondere möchten wir sie für ihre Flexibilität und Anpassungsfähigkeit an ganz neue Herausforderungen loben.

Wenn ihr euch für das Debattieren interessiert, neugierig seid wie eine virtuelle Debatte aussieht oder einfach etwas Neues ausprobieren wollt, dann schaut bei uns vorbei! Wir freuen uns auf jeden Einzelnen, der hineinschnuppern möchte!

Virtuelle Turnierformate und Debattieren im Freien

COVID-19 bedingte Einschnitte hatte die Debattierwelt vor allem bezüglich der Turniersaison zu verzeichnen: Zahlreiche Turniere mussten abgesagt, einige – wie die Deutschsprachige Debattiermeisterschaft und die European Universities Debating Championship – verschoben werden, wodurch die Saison für Debattierbegeisterte auch aus unserem Club relativ enttäuschend verlief. Umso beruhigender war es jedoch, dass einige Turniere virtuell angeboten wurden!

So nahmen für den Debating Club Heidelberg am (wie schon am Namen erkennbar digitalen) Heidelb@m Angélique Herrler und Benedikt Rennekamp als Team sowie Samuel Gall als (ins Halbfinale breakender) Juror teil. Während das Heidelb@m das Format eines gewöhnlichen Turniers in virtuellem Gewand annahm, folgte der Deutschsprachige Online Debattierpokal (DOD) einem völlig anderen und teilweise leicht komplexen Regelsystem: In einer Art Bundesliga-System debattierten Debattierclubs in wechselnden Teams jeden Freitag für eine Runde gegeneinander, um am Ende einen Gesamtpokal zu erringen. Für jeden, der mit geringem zeitlichen Aufwand digitales Turnierflair mitnehmen möchte, sei der ausgezeichnet organisierte DOD, soweit in der nächsten Saison angeboten, sehr zu empfehlen.

Jedoch: Sich persönlich zu sehen und Sprachkraft, Auftreten & Kontaktfähigkeit im Realen zu sehen, ist doch am schönsten. Der DCH nutzte die Sommertage und traf sich – selbstverständlich mit konformer Personenzahl und unter Berücksichtigung der entsprechenden Auflagen – auf der Heidelberger Neckarwiese zum Debattieren. Mitte Juli erlaubte die schrittweise Öffnung der Gesellschaft sogar eine kleine Mitgliederzusammenkunft im Freien.

Reden mit Mikro und Großaufnahme - Über die Vorteile des virtuellen Debattierens

(1) Diskutieren abseits der Corona-Krise

Wir treten an gegen die Monothematik! In unseren wöchentlichen Debatten garantieren wir 90 Minuten Gedanken und Analysen abseits der Corona-Krise, die momentan auch gesellschaftliche und private Diskussionen dominiert. Wobei: hin und wieder beziehen sich auch unsere Themen auf die unterschiedlichen Auswirkungen von COVID-19 – letztendlich nehmen wir das gesamte Spektrum dessen mit, über das man Ansichten entwickeln kann.
Dabei bemühen wir uns, die Stimmung einer „räumlichen“ Debatte mit Anpassungen zu übertragen, genauso begeistert zu debattieren, wie wenn wir uns tatsächlich träfen.

(2) Wider die einseitige Tagesgestaltung

Wer Kontaktbeschränkungen ernst genommen hat und ernst nimmt, sieht oftmals einen immer gleichen Kreis an Personen und Kolleg*innen aus dem Studium. Selbst denjenigen, die einen breiten Freundeskreis haben, fällt es zuweilen schwer, aus einem einseitigen Alltag auszubrechen und neue Anregungen zu bekommen. Wir sind eine vielfältige Gruppe an Menschen aus unterschiedlichen Studienfächern, vor allem aber offen für jeden und diskussionsversiert: Still wird es selten. 
Nach der Herausforderung der Debatte, nach dem kontroversen Zusammensetzen und Auseinandernehmen von Argumenten, gingen wir gewöhnlicherweise in die Kneipe (Pizzaschnecken, wir vermissen euch!). Mittlerweile behalten wir die Runde nach dem eigentlichen Clubabend als virtuellen Stammtisch bei, sitzen weiterhin zusammen und plaudern,- für den geselligen Teil ist bei uns auch so gesorgt.

(3) Kompetenzen, Kompetenzen, Kompetenzen – was bleibt von der Krise?

Dass Universitäten auf die Digitalisierung umstellen, erfreut uns sehr. Wir hoffen, dass diverse Vorteile – flexibles Lernen, das Ermöglichen von Videokonferenzen und des digitalen Austauschs, Konferenzen über Ländergrenzen hinweg mit weniger Umweltverschmutzung und Reiseaufwand – auch weiterhin in Anspruch genommen werden.
Darauf können wir uns gerade jetzt gemeinsam vorbereiten! Beim Debating Club Heidelberg werden Ausdrucksfähigkeit, Auftreten und Selbstsicherheit ebenso gemeinsam erarbeitet, vertieft und trainiert wie am tatsächlichen Rednerpult. Nur Hammer und Glocke sind im kurzzeitigen Ruhestand – wir sind es nicht. 

Ob ihr das Debattieren allgemein kennenlernen, in virtuelle Debatten reinschnuppern wollt, auf der Suche nach Gedankenexperimenten oder Herausforderungen seid: Bei uns seid ihr richtig!

Duell der Weihnachtsmänner – Weihnachtsdebatte und -stammtisch


Rentier Rudolph hat es nicht leicht – er hat einen Knochenjob mit Nachtschichten, wenig Ruhm verglichen mit dem Weihnachtsmann, und dann ist da noch diese Eintönigkeit des Weihnachtsfests alle Jahre wieder… sollte Rudolph nicht beim Weihnachtsmann kündigen und mit einem Start-up den Konkurrenzkampf wagen?

Mit dieser brandaktuellen Thematik – Arbeitnehmer*innenrechte waren auch 2019 in aller Munde – beschäftigte sich der DCH in seiner diesjährigen Weihnachtsdebatte. Analysiert wurden Aspekte der Tradition, Gewerkschaftsstrukturen und das stetige Verhältnis von Angebot & Nachfrage. Dafür putzte sich die LpB mit allerlei Verpflegung wie Glühwein, Plätzchen und Lebkuchen weihnachtlich auf und bot den Raum für eine nicht ganz so ernste Debatte – und die Vorfreude auf den nahenden Urlaub.

Zur Abrundung des gemeinschaftlichen Jahresausklangs trafen sich die Mitglieder des DCH zum feierlichen  Stammtisch im Restaurant, was wie immer eine gute Gelegenheit bot, lange nicht gesehene Freunde wiederzusehen.

Wir wünschen eine gute Erholungspause und einen frischen Start ins neue Jahr, bis wir uns am Dienstag, dem 07. Januar 2020, um 20.00 Uhr in der LpB, Plöck 22 wiedersehen.
Denn was gäbe es passenderes für die Zeit der guten Vorsätze als 2020 mit dem Debattieren zu beginnen, um den Schritt zu lockeren Reden vor Publikum, scharfen Analysen und Wortgewandtheit zu wagen?

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