Was bieten wir?

Was bieten wir?

Freies Reden und Argumentieren sind Schlüsselqualifikationen, welche jederzeit gefordert werden. Nur werden sie selten gelehrt. Wer Spaß an der freien Rede hat, der kann beim Debating Club Heidelberg e.V. diese Fähigkeiten trainieren.
Was ist das Debattieren?

Was ist das Debattieren?

Das Debattieren ist die Diskussion nach festen Regeln, ähnlich einer Parlamentsdebatte. Bewertet wird vorrangig schlüssige Argumentation und rhetorische Stärke.
Wer sind wir?

Wer sind wir?

Der Debating Club Heidelberg e.V. engagiert sich um den demokratischen Meinungsaustausch zu fördern: Durch wöchentliche DebattenTurniereWorkshops und Show-Debatten für Schüler und Studenten.

Herzlichen Glückwunsch! Der Debating Club feiert zehnjähriges Jubiläum

Vor fast genau zehn Jahren hoben die Brüder Rouven und Daniel Soudry den Debating Club Heidelberg aus der Taufe. Niemand konnte damals ahnen, dass aus einem der ersten Debattierclubs Deutschlands einmal einer der erfolgreichsten Clubs werden würde.  Gefeiert wurde am 5. Mai mit einem Jubiläumsturnier, dem Heidelberg Masters‘ Cup.

Teilnehmer waren nicht nur die aktiven Mitglieder unseres Vereins. Mehr als 20 Ehemalige waren extra zum Jubiläum nach Heidelberg gekommen, um einmal wieder in den Debattier-Ring zu steigen. Einige der Alumni waren extra aus Zürich, Utrecht, Brüssel und Oxford angereist.

Chefjuriert wurde das Heidelberg Masters‘ von Wiebke Nadler und Sven Hirschfeld, die sich ein neues Regelwerk ausgedacht hatten: In Anlehnung an das DDG Masters‘ Format und die OPD gab es Teams aus drei Rednern in rundenweise wechselnder Zusammensetzung, keine Team- und nur Einzelrednerpunkte. Alumni traten in den Teams gemeinsam mit aktiven Mitgliedern an, so dass sich „alte Hasen“ und „junge Spunde“ kennen lernen konnten. Die Themen lauteten:

1. Vorrunde: "Gelenkte Demokratie? - Soll die Wahl zu Parteiämtern nicht mehr durch Quoten eingeschränkt werden dürfen?"
2. Vorrunde: "Es ist der 29. November 1947, UN-Generalversammlung: Soll Palästina in einen arabischen und einen jüdischen Staat geteilt werden?"
3. Vorrunde: "Denn wovon lebt der Mensch? - Soll der Staat die Grundversorgung mit Geschlechtsverkehr gewährleisten?"
Finale: "I wanna be like you - Sollen auch die übrigen großen Menschenaffen Menschenrechte bekommen?"

Für das Finale hatten sich qualifiziert (Rednerposition in Klammern): Marcus Ewald (R1), Vereinsgründer Daniel Soudry (O1), Eva-Maria Risse (R2), Frederic Ganner (O2), Florian Pressler (R3) und Daniel Hund (O3). Den Sieg und damit den Titel „Master of the Heidelberg Masters“ oder auch „Größter Schaumschläger Heidelbergs“ ging an Florian Pressler. Herzlichen Glückwunsch!

Als speziellen Höhepunkt gab es zwischendurch eine „Reverse Debate“. Wer nicht weiß, was das ist, der frage beim DK Wien nach, bei dem wir die Idee hemmungslos geguttenbergt haben. Die Runde beginnt mit dem Feedback der Juroren. Nur sie wissen, was das Thema der Debatte ist. Die Redner treten in verkehrter Reihenfolge an, also Schlussredner zuerst, Antrag zuletzt. Viel Spontaneität war hier gefragt! Und viel Heiterkeit gab es bei allen Teilnehmern.

Abends wurde im Studentenlokal Schnookeloch dann noch der Alumni-Verein unseres Clubs gegründet. Anwesend waren mehrere Deutsche Meister, ein gutes Dutzend ZEIT DEBATTEN-Gewinner, eine Handvoll Baden-Württembergischer und Süddeutscher Meister und mehrere Vizetitelträger. Aber: Wer sich auf seinen Lorbeeren ausruht, der trägt sie an der falschen Stelle! Das lernte der aktive Nachwuchs dann noch bis in die Morgenstunden beim Kneipenbummel durch die Altstadt.

Heidelberg Debating – Gaudeamus igitur!

7. Schulmeisterschaft im Debattieren in Heidelberg

Heidelberger Schulmeisterschaft im Debattieren2012
 Foto: Rothe/Mannheimer Morgen

Pünktlich zum Auftakt der Europawoche 2012 war es wieder soweit: Am Freitag, dem 4. Mai, veranstaltete der Debating Club Heidelberg (DCH) bereits zum siebten Mal die Schulmeisterschaften im Debattieren der Metropolregion Rhein-Neckar. Mehr als 60 Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 und 11 nahmen an dem Turnier teil. Sie vertraten das Johann-Sebastian-Bach Gymnasium aus Mannheim, die Integrierte Gesamtschule Ludwigshafen-Gartenstadt und das Hölderlin-Gymnasium aus Heidelberg. Thema der Debatte in diesem Jahr: „Frauenquote in Europa - längst überfällig oder völlig überflüssig?“

Eröffnet wurde die Veranstaltung, die wie schon in den vergangenen Jahren im altehrwürdigen Großen Ratssaal des Heidelberger Rathauses stattfand, durch Alexander Föhr, den Europabeauftragten der Stadt Heidelberg. Ein Vertreter der Außenstelle Heidelberg der Landeszentrale für politische Bildung gab danach eine inhaltliche Einführung in die Geschichte und die Institutionen der Europäischen Union. Anschließend gab es eine Show-Debatte von Mitgliedern des DCH. Die Schülerinnen und Schüler erhielten dadurch eine anschauliche Demonstration, wie eine Debatte funktioniert.

In drei Gruppen (Pro, Contra und Fraktionsfreie Redner) erhielten die Jungdebattanten daraufhin eine Einführung in die Rhetorik. Körpersprache, Stimme, Stil und Struktur wurden ebenso behandelt, wie Problemanalyse und Argumentation. Schließlich wurden die einzelnen Positionen und Reden gemeinsam vorbereitet.

Höhepunkt der Veranstaltung war dann die Schülerdebatte. Das hitzige Wortgefecht ließ nicht vermuten, dass die Teilnehmer bisher noch kaum Debattiererfahrung hatten. Es wurde sauber argumentiert und gekonnt polemisiert. Immer wieder wurden die Rednerinnen und Redner von Szenenapplaus unterbrochen. Gewonnen hat schließlich das Heidelberger Hölderlin-Gymnasium. Herzlichen Glückwunsch an die Sieger und vielen Dank an alle Teilnehmer!

Auch die Presse hat schon über die Schulmeisterschaft berichtet. Den Artikel aus dem Mannheimer Morgen findet Ihr hier

Das Projekt „Schulmeisterschaft in der Metropolregion“ ist im Jahr 2006 entstanden. Gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung (Außenstelle Heidelberg) und den Europabüros der Städte Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen wird der Wettbewerb seitdem jährlich veranstaltet. Ziel ist es einerseits, den Jugendlichen einen Eindruck davon zu vermitteln, dass „die EU“ keine abstrakte Institution und Brüssel gar nicht so „weit weg“ ist, wie gemeinhin unterstellt wird. Andererseits sammeln die Schülerinnen und Schüler wertvolle Erfahrungen, wenn sie lernen, dass auch sie zu europäischen Themen eine Meinung bilden und formulieren können, die im freien Austausch der Meinungen Gehör findet.

Wir sind Süddeutscher Meister im Hochschuldebattieren 2012!

Debating Club Heidelberg ist Süddeutscher Meister im Hochschuldebattieren 2012Die Erfolgsserie hält an! Auch bei unserer Turnierteilnahme am vergangenen Wochenende debattierte sich unser Club erfolgreich bis ins Finale und konnte schließlich einen weiteren Titel gewinnen: Wir sind Süddeutsche Meister 2012!

Am 21. und 22. April wurden gleichzeitig die drei Regionalmeisterschaften des Dachverbands der deutschsprachigen Debattierclubs (VDCH) ausgetragen: Die Norddeutsche Meisterschaft in Kiel, die Mitteldeutsche Meisterschaft in Jena und die Süddeutsche Meisterschaft in Ingolstadt. Der Debating Club Heidelberg war mit zwei Teams auf der Süddeutschen Meisterschaft in Ingolstadt vertreten.

Jennifer Holm und Sven Hirschfeld sowie Wiebke Nadler und Till Kroeger mussten dort nicht nur gegen Teams der Unis aus Baden-Württemberg und Bayern antreten, sondern auch gegen die internationale Konkurrenz aus Österreich und der Schweiz. Nach vier Vorrunden schafften beide Teams das Break ins Halbfinale. Während Jenny und Sven sich dort geschlagen geben mussten, erreichten Wiebke und Till das Finale. Dort konnten sie sich gegen zwei Teams aus München und ein Team aus Wien durchsetzen und so den Titel des Süddeutschen Meisters nach Heidelberg holen.

Ganz leer ging aber auch unser zweites Team nicht aus. Sven wurde „Top of the Tab“ und konnte somit seinen Titel als Bester Einzelredner des Turniers von den letztjährigen Regionalmeisterschaften erfolgreich verteidigen!

Der Debating Club Heidelberg ist Süddeutscher Meister im Hochschuldebattieren 2012 Der Debating Club Heidelberg ist Süddeutscher Meister im Hochschuldebattieren 2012 Der Debating Club Heidelberg ist Süddeutscher Meister im Hochschuldebattieren 2012
Unsere Rednerinnen und Redner während der Vorrunden. Fotos: Leo Wilke. Weitere Bilder findet Ihr hier.

Debattiert wurde über folgende Themen:

1. Vorrunde: Dieses Haus fordert ein Grundrecht auf Internet.
2. Vorrunde: Dieses Haus fordert eine Kondompflicht in pornographischen Filmen.
3. Vorrunde: Dieses Haus glaubt, eine stabile Diktatur ist besser als eine instabile Demokratie.
4. Vorrunde: Im Falle einer Zombie-Epidemie glaubt dieses Haus, dass Zombies ein Recht auf ein menschenwürdiges Leben in speziellen Zombie-Habitaten haben.
Halbfinale: Dieses Haus glaubt, dass es gut für die katholische Kirche wäre, den nächsten Papst in einer Urwahl aller Katholiken zu bestimmen.
Finale: Dieses Haus erlaubt, Gerichtsverhandlungen in Ton und Bild aufzunehmen und diese öffentlich zu verbreiten

Auch die Presse hat schon über unseren Erfolg berichtet. Den Artikel aus dem Donaukurier findet Ihr hier. Weitere Infos und Berichte gibt es wie immer im Debattier-Blog Achte Minute hier, hier, hier und hier. Das vollständige Tab findet Ihr online hier.

Norddeutscher Meister wurde schließlich die Berlin Debating Union (BDU). Bei der Mitteldeutschen Meisterschaft siegte der Debattierclub Johannes Gutenberg Mainz (DCJG). Herzliche Glückwünsche an alle Preisträger und vielen Dank an die Ausrichter, besonders an den WFI Debattierclub Ingolstadt!

3 Teams, 2 Turniere, 1 Sieg und die erneute Tabellenführung!

Am Wochenende vom 30. März bis zum 1. April war unser Club mit insgesamt drei Teams auf zwei verschiedenen Turnieren am Start. In Freiburg traten Thomas Schmoch und Johannes Sonnenholzner beim Schwarzwald-Cup 2012 an. Nach sechs Vorrunden zogen sie dort ins Finale ein und setzten sich schließlich gegen Teams aus Freiburg, Karlsruhe und München durch.

Mit diesem Turniersieg setzt sich unser Verein erneut an die Tabellenspitze der Freien Debattierliga! Besonders freuen wir uns für Thomas, der gleich bei seiner ersten Turnierteilnahme einen Titel erlangen konnte. Dieser Erfolg ist ein gutes Zeichen für die hervorragende Nachwuchsförderung in unserem Club. Außerdem gratulieren wir Johannes, der zusätzlich noch als bester Redner der Finaldebatte ausgezeichnet wurde!

Wir freuen uns ebenfalls über die gute Arbeit unseres Vereinsmitglieds Tom-Michael Hesse, der das Freiburger Turnier als Chefjuror begleitete. Gemeinsam mit seinem Kollegen Julian von Lautz hatte er folgende Themen gestellt:

1. Vorrunde: Dieses Haus gründet eine europäische Elite-Universität!
2. Vorrunde: Dieses Haus führt eine Steuer auf Fleischprodukte ein!
3. Vorrunde: Dieses Haus schafft den verfassungsmäßigen Schutz der Ehe ab!
4. Vorrunde: Dieses Haus trinkt mehr Milch!
5. Vorrunde: Dieses Haus verpflichtet Ministerien, Open-Source-Software zu verwenden!
6. Vorrunde: Dieses Haus verkleinert die Eurozone!
Finale: Diese Haus rettet Schlecker!

Eine Nachlese zum Turnier gibt es auf der Seite des Debattierclub Freiburg sowie im Debattier-Blog Achte Minute und auf den Seiten der Freien Debattierliga.

Gleichzeitig nahmen zwei weitere Teams an den ersten Dutch Open im niederländischen Leiden teil, der offenen holländischen Debattiermeisterschaft 2012. Vicky Reuter und Jan Ohmstedt sowie Franzi Kriegelstein und Maren Popovic konnten bei dem englischsprachigen Turnier erste Erfahrungen im internationalen Debattierzirkus sammeln. Zwar verpassten beide Teams das Break in die Finalrunden. Doch konnten sie viel von den international erfahrenen Teams u.a. der London School of Economics, des University College London  oder des University College Cork  lernen. Diese Erfahrungen wollen wir nutzen, um bei den kommen Europa- und Weltmeisterschaften möglichst gute Ergebnisse zu erzielen. In den kommenden Monaten werden wir daher verstärkt auch englischsprachige Debatten trainieren. Weitere Infos über die Dutch Open 2012 findet Ihr hier.

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