Was bieten wir?

Was bieten wir?

Freies Reden und Argumentieren sind Schlüsselqualifikationen, welche jederzeit gefordert werden. Nur werden sie selten gelehrt. Wer Spaß an der freien Rede hat, der kann beim Debating Club Heidelberg e.V. diese Fähigkeiten trainieren.
Was ist das Debattieren?

Was ist das Debattieren?

Das Debattieren ist die Diskussion nach festen Regeln, ähnlich einer Parlamentsdebatte. Bewertet wird vorrangig schlüssige Argumentation und rhetorische Stärke.
Wer sind wir?

Wer sind wir?

Der Debating Club Heidelberg e.V. engagiert sich um den demokratischen Meinungsaustausch zu fördern: Durch wöchentliche DebattenTurniereWorkshops und Show-Debatten für Schüler und Studenten.

Über Diversity, Prothesen und Rosa Tütüs – der erste Heidelberger Neckarwiesencup

Die glücklichen Gewinner: Anna Mattes, Sarah Kempf, Lennart Lokstein und Tobias Kube

Am vergangenen Samstag strömten bei sonnigen Wetter Clubs aus ganz Debattierdeutschland nach Heidelberg, genauer: In das Hauptgebäude des Kurfürst-Friedrich-Gymnasium in exponierter Neckarlage. Der Club und die Cheforganisatorinnen Franziska Städter und Alina Stiller durften sich über das Engagement der Teilnehmer freuen: Das Team der Berlin Debating Union machte sich schon am Freitag um vier Uhr morgens auf den Weg, das Magdeburger Team war nicht nur dem Namen nach „Da trotz langer Anreise“.

Das Turnier wurde von den Chefjuroren Willy Witthaut und Alt-DCHler Sven Hirschfeld, sowie „Tabmistress“ Nine Horn kuratiert. Die Themen der Vorrunden lauteten:

  1. Sollte statt der Frauen- eine Diversity-Quote eingeführt werden?
  2. (Inklusive Factsheet) Sollten Prothesen und Implantate Menschen mit körperlichen Defiziten vorbehalten sein?
  3. Sollen Unternehmen sich in ihren Jahresabschlussberichten für die Arbeitsbedingungen ihrer Zulieferer rechtfertigen müssen?

In diesen drei Vorrunden setzte sich das Team der Streitkultur Berlin , diesmal unter Beteiligung von „Special Guest Star“ Tobias Kube, an die Spitze des Tabs. Den zweiten Platz teilten sich das Mainzer Team „Anton“ und das Team „Hermes“ der Streitkultur Tübingen, das per Losentscheid in das Finale einzog.

Das Finale zum Thema „Sollte der Europäische Gerichtshof auf Antrag des Europäischen Parlaments nationale Gesetze, die europäischen Werten entgegenstehen, für nichtig erklären können?“ schlug einen Bogen von den Grundwerten der EU über die Macht einzelner Nationalstaaten im europäischen Gefüge bis hin zu tanzenden Menschen im rosa Tütü und war hochspannend und durchaus amüsant! Schlussendlich entschied die Streitkultur Berlin aus der Opposition das Finale für sich.

Zum Besten Redner nach den Einzelrednerpunkten wurde Lennart Lokstein gekürt, der mit seiner Schlussrede für Regierung nicht nur die Finaljury für sich gewinnen konnte, sondern auch die Debattiergemeinde.

Den Abschluss des Abends bildete eine WG-Party im Heidelberger Nobelstadtteil Neuenheim, die nach einstimmiger Auffassung den Tag zu einem wunderbaren Ende brachte.

Der Debating Club Heidelberg dankt Nine, Willy und Sven sowie allen Helfern während der Vorbereitung und der Durchführung des Turniers. Ein ganz besonderer Dank gilt Jutta Reh, die die Nutzung der Räumlichkeiten ermöglichte und den Ausrichtern im Vorfeld und während des Turniers stets mit offenem Ohr zur Verfügung stand.

Erfolg auf dem Frischlingscup in Tübingen!

Am Anfang stand das Wort - doch das richtige Wort, oder die richtigen Worte zu finden, ist am Anfang gar nicht so einfach!

Damit die erste Turniererfahrung trotzdem ein motivierender Erfolg sein kann und Debütanten nicht von erfahrenen Rednern pulverisiert werden, gibt es die Anfängerturniere, so zum Beispiel den Frischlingscup in Tübingen.

Der fand dieses Jahr am 10. Mai statt - unter reger Beteiligung des Debating Club! Unsere drei Teams fuhren zwar mit wenig Turniererfahrung, aber umso mehr Vorfreude und Motivation ins Schwabenland.

Nach drei spannenden Vorrunden, die die Debattierer unter anderem zurück in die Schule, in die unendlichen Welten von Computerspielen und zu den perfiden Wirkmechanismen des Terrorismus führten, wurde der Break verkündet:

Zu unserer großen Freude war auch eine Heidelbergerin im Finale dabei, das zwischen Freiburg und Tübingen ausgetragen wurde. Nachdem zwei andere Debattierer das Turnier schon früher verlassen mussten, breakte Nina Bieber als freie Rednerin und konnte so auch ihren Teil zur Frage "Sollten Kindergärten aktiv Geschlechterrollen bekämpfen?" beitragen. Beim abschließenden gemeinsamen Grillen ging der Cup an überglückliche Freiburger, aber auch unsere "Frischlinge" konnten, zufrieden mit guten Tab-Platzierungen und müde von einem spannenden Turnier, guten Gewissens wieder gen Heimat streben.

Hier die Vorrundenthemen im Überblick:

1: Sollen Noten abgeschafft werden?
2: (inkl. Factsheet) Soll E-Sport als gleichwertiger Sport anerkannt, gefördert und gewürdigt werden?
3: Sollte es Medien verboten werden, über Androhungen von Terroranschlägen zu berichten?

Kostümparty und die Weinkönigin auf der ZEIT DEBATTE Mainz

Die vierte ZEIT DEBATTE der Saison 2013/14 fand vom 02. bis 04. Mai 2014 in Mainz statt. Das Turnier umfasste ca. 90 Teilnehmer (30 Teams) und wurde im Format der Offenen Parlamentarischen Debatte (OPD) ausgetragen.

Vom Debating Club Heidelberg nahmen Franziska Städter, Sarah John und Chiara Goetzke als reines Club-Team, Jennifer Holm in einem Mixed-Team (zusammen mit Debattanten aus anderen Clubs) sowie Nine Horn als Jurorin teil. Zudem konnte unser Club mit Tom-Michael Hesse einen der drei Chefjuroren stellen.

Die Gastgeber des Debattierclub Johannes Gutenberg e. V. (DCJG) überzeugten nicht nur mit einer ausgesprochen guten Turnierplanung, sondern trumpften zudem mit einer abendlichen Verkostung regionaler Weine unter Anleitung der amtierenden rein-hessischen Weinkönigin und einer Kostümparty auf.

Das Wochenende schloss mit einem grandiosen Finale vor einer hochkarätigen Ehrenjury im Plenarsaal des rheinland-pfälzischen Landtags. Dabei konnte sich das Team der Streitkultur Berlin in der Opposition gegen die Streitkultur Tübingen in der Regierung zum Antrag „Politiker sollten für politische Fehlentscheidungen mit 75 % ihres Vermögens haften“ durchsetzen.

Das Turnier verlief für den DCH gleich in mehrfacher Hinsicht erfolgreich: Zum einen konnte Jennifer mit ihrem Team nach den fünf Vorrunden ins Halbfinale breaken, musste sich dann jedoch den späteren Turniersiegern aus Berlin geschlagen geben, zum anderen gewannen Franziska, Sarah, Chiara und Nine auf der Kostümparty den begehrten und heiß umkämpften Preis für das originellste Kostüm im grün-silbernen Marsmännchen-Partnerlook ;-)

Der DCH dankt dem DCJG für ein tolles Debattierwochenende und gratuliert Berlin zum Sieg!

Die Regionalmeisterschaften in Stuttgart

Um den Titel des Regionalmeisters Süd wurde dieses Jahr am 27./28. April in Stuttgart gestritten - früh ging es los nach Stuttgart! Den DCH vertraten dabei die Teams Heidelberg Neckarwiese mit Franziska Städter und Alexander Hiller sowie Heidelberg Destille mit Philipp Bender und Sebastian Bock. Jenny Holm und Lucas Danco waren zusätzlich als Juroren vertreten.

Nach hart umkämpften Vorrunden breakten schließlich Alex und Franzi als Team und Lucas und Jenny als Juroren ins Halbfinale - herzlichen Glückwunsch!

Nach einem langen Abend ging es am nächsten morgen mit dem Halbfinale weiter, unser Team kämpfte in der Schließenden Opposition gegen Karlsruhe (Eröffnende Regierung), Tübingen (Eröffnende Opposition) und Bayreuth (Schließende Regierung) - musste sich hier jedoch geschlagen geben.

Der Lichtblick des Finales war dann stattdessen die Moderation von Jenny und Lucas!

Als Schließende Regierung setzten sich Nikos Bosse und Konrad Gütschow gegen ein weiteres Team aus Tübingen (Lennart Lokstein, Jan Ehlert) in der Eröffnenden Opposition, ein Team des Debattierclubs Freiburg e.V. (Jannis Limperg, Julian Keimer) in der Eröffnenden Regierung und des Debattierclubs Bayreuth (Cornelius Lipp, Julius Gödde) in der Schließenden Opposition durch.
Lennart Lokstein erhielt die Auszeichnung für die Beste Finalrede, die von der Ehrenjury vergeben wurde.

Dennoch können wir dieses Turnier als durchaus erfolgreich für unseren Club verbuchen!

Hier die Themen in der Übersicht:
VR1: Dieses Haus glaubt, dass liberale demokratische Staaten neben Rechten auch Pflichten ihrer Bürger*innen in die Verfassungen aufnehmen sollten.
VR2: DH würde sexistische, rassistische oder auf andere Weise diskriminierende Passagen in Libretti von Opern umschreiben.
VR3: DH würde Eltern erlauben, unheilbar schwer geistig behinderte Kinder operativ oder hormonell so verändern zu lassen, dass sie körperlich immer präpubertär bleiben werden.
VR4: DH würde Gelder aus Saudi Arabien zur Förderung des Islams in der EU verbieten, bis dort andere Religionen zugelassen werden.
Halbfinale: DH würde beliebte Sportarten, die viel Geld umsetzen, verpflichten, einen Teil ihres Gewinns an Randsportarten abzugeben.
Finale: Dieses Haus würde Unternehmen zwingen, die Gehälter aller Mitarbeiter personengenau offenzulegen.

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