Virtuelle Turnierformate und Debattieren im Freien

COVID-19 bedingte Einschnitte hatte die Debattierwelt vor allem bezüglich der Turniersaison zu verzeichnen: Zahlreiche Turniere mussten abgesagt, einige – wie die Deutschsprachige Debattiermeisterschaft und die European Universities Debating Championship – verschoben werden, wodurch die Saison für Debattierbegeisterte auch aus unserem Club relativ enttäuschend verlief. Umso beruhigender war es jedoch, dass einige Turniere virtuell angeboten wurden!

So nahmen für den Debating Club Heidelberg am (wie schon am Namen erkennbar digitalen) Heidelb@m Angélique Herrler und Benedikt Rennekamp als Team sowie Samuel Gall als (ins Halbfinale breakender) Juror teil. Während das Heidelb@m das Format eines gewöhnlichen Turniers in virtuellem Gewand annahm, folgte der Deutschsprachige Online Debattierpokal (DOD) einem völlig anderen und teilweise leicht komplexen Regelsystem: In einer Art Bundesliga-System debattierten Debattierclubs in wechselnden Teams jeden Freitag für eine Runde gegeneinander, um am Ende einen Gesamtpokal zu erringen. Für jeden, der mit geringem zeitlichen Aufwand digitales Turnierflair mitnehmen möchte, sei der ausgezeichnet organisierte DOD, soweit in der nächsten Saison angeboten, sehr zu empfehlen.

Jedoch: Sich persönlich zu sehen und Sprachkraft, Auftreten & Kontaktfähigkeit im Realen zu sehen, ist doch am schönsten. Der DCH nutzte die Sommertage und traf sich – selbstverständlich mit konformer Personenzahl und unter Berücksichtigung der entsprechenden Auflagen – auf der Heidelberger Neckarwiese zum Debattieren. Mitte Juli erlaubte die schrittweise Öffnung der Gesellschaft sogar eine kleine Mitgliederzusammenkunft im Freien.

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