Was bieten wir?

Was bieten wir?

Freies Reden und Argumentieren sind Schlüsselqualifikationen, welche jederzeit gefordert werden. Nur werden sie selten gelehrt. Wer Spaß an der freien Rede hat, der kann beim Debating Club Heidelberg e.V. diese Fähigkeiten trainieren.
Was ist das Debattieren?

Was ist das Debattieren?

Das Debattieren ist die Diskussion nach festen Regeln, ähnlich einer Parlamentsdebatte. Bewertet wird vorrangig schlüssige Argumentation und rhetorische Stärke.
Wer sind wir?

Wer sind wir?

Der Debating Club Heidelberg e.V. engagiert sich um den demokratischen Meinungsaustausch zu fördern: Durch wöchentliche DebattenTurniereWorkshops und Show-Debatten für Schüler und Studenten.

Der DCH richtet die Deutschsprachige Debattiermeisterschaft 2016 aus

Der Debating Club Heidelberg richtete am langen Wochenende vom 26. – 29. Mai 2016 die Deutschsprachige Debattiermeisterschaft aus. An den ersten drei Tagen fanden sieben Vorrunden, sowie das Viertelfinale in den Räumlichkeiten der SRH Hochschule Heidelberg statt. Das Turnier gipfelte schließlich im Halbfinale und im Finale in der Alten Aula der Universität Heidelberg.
Die gutgelaunte Cheforga des DCH (v.l.): Alexander Hiller, Nina Bieber, Franziska Städter, Philipp Bender

Es war ein sonniges Wochenende und es war ein gutes Wochenende. 68 Teams aus Deutschland, Österreich und der Schweiz waren angereist, um sich in der führenden verbal ausgetragenen Sportart, noch vor dem Populismus, zu messen. Die Chefjury, bestehend aus Tobias Kube, Barbara Schunicht und Willy Witthaut, freute sich weiterhin über ein „phänomenales Jurorenfeld“, wie sie sich ausdrückte. Mit Redner, Juroren und Helfern zusammen ergab sich eine Teilnehmerzahl von deutlich über 200 Leuten. Dementsprechend konnten auch rege Platzierungen und Rednerpunkte vergeben werden, bis sich schließlich ein Halbfinalbreak ergab, der am Galaabend am Samstag im Carl-Rottmann-Saal in Heidelberg-Handschuhsheim verkündet wurde. Doch auch an den Tagen zuvor konnten die Teilnehmer auf den Socials Bekanntschaften knüpfen oder alte wieder aufgreifen: Donnerstagabend fand ein länglicher Aufenthalt an der Neckarwiese, sowie eine Kneipentour statt, Freitagabend eine Party unter dem Motto „Neon“ im Cafe Chez-Pierre in der Zentralmensa im Neuenheimer Feld. Weiterhin wurde Samstagabend in feierlicher Atmosphäre der Nachwuchspreis an Florian Schneider von der BiTS Debating Society Iserlohn vergeben. Herzlichen Glückwunsch!

Doch auch der Finaltag brachte einige aufregende Stunden: Der Debating Club Heidelberg konnte sich über das Engagement der Ehrengäste Muhterem Aras (Landtagspräsidentin BW, Grüne), Lothar Binding (MdB SPD), Regina Bossert (LpB), Prof. Dr. Dieter Heermann (Prorektor Uni Heidelberg), Norbert Lehmann (ZDF) und Daniel Sommer (DDG) in der Ehrenjury freuen, die die nicht einfache Aufgabe hatte, den besten Finalredner zu küren. Die Chefjury gab schließlich den Zuhörern in der Alten Aula die Aufgabe, sich zwischen den beiden Themen “Dieses Haus bedauert den hohen Stellenwert von Arbeit für das Selbst- und Fremdbild von Menschen.”, sowie “Dieses Haus begrüßt den Bedeutungsverlust von ehemals großen Volksparteien zugunsten des Erstarkens von kleineren Parteien.” zu entscheiden.

Der Ort des Finals: Die Alte Aula

Das erste Thema gewann und das Finale konnte beginnen. Die Debatte eröffnete Frankfurt (Marion Seiche, Sven Schuppener), die Rederei aus Heidelberg (Jakobus Jaspersen, Peter Giertzuch) erwiderte schlagfertig aus der eröffnenden Opposition. In der zweiten Hälfte der Debatte sprach in der schließenden Regierung die Berlin Debating Union (Alexander Hans, Pegah Maham), sowie die Streitkultur Tübingen (Konrad Gütschow, Lennart Lokstein) in der schließenden Oppostion. Deutscher Meister wurde die Streitkultur Tübingen, zusätzlich erhielt Lennart Lokstein die Auszeichnung als bester Redner. Der DCH gratuliert herzlich!

Der DCH zu Gast bei SWR2

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Am vergangenen Mittwoch waren Alexander Hiller und Martin Reinhardt stellvertretend für den Debating Club Heidelberg im Gespräch bei SWR2 Tandem – Rakete. Der Beitrag dauerte 40 Minuten inklusive 15 Minuten Musik und wurde am 18.05.2016 um 19:20 ausgestrahlt.

Im Gespräch mit Moderator Patrick Batarilo konnte der Öffentlichkeit eine ganze Palette an Themen im Zusammenhang mit dem Debattiersport präsentiert werden: Was ist Debattieren eigentlich und wie alt ist dieser Sport in Deutschland? Welche thematischen Schwerpunkte werden behandelt und welchen fachlichen Hintergrund besitzen Debattierer? Welchen Einfluss hatte der Debattiersport auf das sonstige Leben der Gäste Alexander und Martin? Und selbstverständlich wurde über das wichtigste Thema überhaupt gesprochen: die Deutschsprachige Debattiermeisterschaft 2016, die der DCH vom 26.-29. Mai in Heidelberg ausrichtet!

Wir bedanken uns bei SWR2 für diese wunderbare Gelegenheit! Insbesondere danken möchten wir Fabian Elsäßer für die Einladung und die Konzeption des Programms, bei Patrick Batarilo für das gute und entspannte Gespräch, sowie bei Elisa Schwarz vom VDCH für das Einfädeln des Interviews. Wer die Antworten auf die oben angesprochenen Fragen erfahren oder einfach ein interessantes Interview über das Debattieren hören möchte, der kann den Beitrag in der SWR2 Mediathek aufrufen oder herunterladen:

SWR2 Interview mit dem DCH zum nachhören.

Heidelberger Break auf der Zeitdebatte Leipzig!

Am 06. – 08. fand in Leipzig die vierte und letzte Zeitdebatte der Saison statt. 48 Teams waren angereist um sich im Format BPS zu messen, und das zum brisanten Zeitpunkt drei Wochen vor der Deutschen Meisterschaft. Auch, wenn der DCH bei der DDM als Ausrichter nicht antritt, reiste er doch hochmotiviert mit zwei Teams nach Sachsen: Mit dabei waren das Team Heidelberg Heid-Street Boyz mit Tobias Tigges und Pascal Beleiu, sowie Heidelberg Rennehardt - der Teamname gab bereits starke Hinweise auf die beiden Teammitglieder Bennedikt Rennekamp und Martin Reinhardt. Weiterhin vollendeten die beiden hocherfahrenen Juroren Nina Bieber und Alexander Hiller die Heidelberger Delegation.

Es wurde ein sonniges Wochenende und es wurde ein gutes Wochenende: Heidelberg Rennekamp konnte plausibel begründen, warum dieses Haus als staatskapitalistischer Gott Ehrenstrafen in der Arktis einführen würde, aber dennoch die Liebe bereut – das Team landete auf einem geteilten sechsten Platz und breakte somit ins Halbfinale. Sich in einen jungen Autor hineinzuversetzen lag dem Team hingegen weniger gut; die Begründung einen kommenden Bestseller anonym zu veröffentlichen reichte leider nicht für den Einzug ins Finale aus.

Auch die Nachwuchshoffnungsträger im Team Heid-Street Boyz waren erfolgreich und schafften den Novizenbreak (für Teams, deren Mitglieder weniger als ein Jahr Erfahrung im Debattieren besitzen). Leider wurde die Anzahl der Novizenteams auf dem Turnier als zu niedrig befunden, um ein entsprechendes Finale stattfindenzulassen, der DCH freut sich dennoch über diese Leistung. Zusätzlich breakte Alexander Hiller als Juror ins Halbfinale, musste allerdings aus persönlichen Gründen leider vorzeitig abreisen und konnte den Platz nicht antreten.

Wir bedanken uns beim Debattierclub Streitpunkt Leipzig für ein gelunges und gut organisiertes Turnier!

Mixed-Team mit Heidelberger Beteiligung gewinnt den Streitkultur-Cup

Eine der traditionsreichsten Trophäen der Deutschen Debattierszene geht in diesem Jahr auch nach Heidelberg. Die Heidelbergerin Jenny Holm gewann am vergangenen Wochenende den Streitkultur-Cup in Tübingen zusammen mit dem Bamberger Florian Umscheid und Tobias Kube aus Marburg.

In der Hexenkessel-Atmosphäre des alten Anatomiehörsaals konnte sich das Trio gegen ein weiteres Mixed-Team aus dem amtierenden Deutschen Meister Nicolas Eberle sowie Sabrina Göpel und Alexander Labinsky durchsetzen.

In der teils emotional geführten Debatte zu der Frage “Soll Deutschland Flüchtlingen und Asylsuchenden die Einreise verweigern, wenn diese die Grenze aus einem sicheren Drittstaat aus übertreten?“ habe sich das Team durchgesetzt, das sich konsequenter und zugleich mit dem notwendigen Respekt vor dem Thema gezeigt habe, so Chefjuror Philipp Stiel.

Neben Jenny trat ein weiteres Team des DCH bestehend aus Maren Popovic, Pascal Beleiu und Florian Dinger an, in dem die jungen Clubmitglieder Erfahrungen in einem hochkarätig besetzten Turnier sammeln konnten. Das konnte auch Samuel Gall, der nach mehreren Rednereinsätzen zum ersten Mal für uns auf einem Turnier jurierte. Komplettiert wurde die Heidelberger Delegation von den Juroren Philipp Bender und Alexander Hiller, die sich mit ihren Leistungen für die Jurierung des Halbfinals qualifizierten, für das Finale wegen Jennys Beteiligung jedoch gesperrt waren.

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