Was bieten wir?

Was bieten wir?

Freies Reden und Argumentieren sind Schlüsselqualifikationen, welche jederzeit gefordert werden. Nur werden sie selten gelehrt. Wer Spaß an der freien Rede hat, der kann beim Debating Club Heidelberg e.V. diese Fähigkeiten trainieren.
Was ist das Debattieren?

Was ist das Debattieren?

Das Debattieren ist die Diskussion nach festen Regeln, ähnlich einer Parlamentsdebatte. Bewertet wird vorrangig schlüssige Argumentation und rhetorische Stärke.
Wer sind wir?

Wer sind wir?

Der Debating Club Heidelberg e.V. engagiert sich um den demokratischen Meinungsaustausch zu fördern: Durch wöchentliche DebattenTurniereWorkshops und Show-Debatten für Schüler und Studenten.

Titelverteidigung in Tübingen!

Heidelberg Debating gewinnt den Tübinger Streitkultur-Cup 2013
Lustige Hütchen für die Sieger des Streitkultur-Cup 2013 Daniel, Khang und Jan. Foto: Streitkultur Tübingen

Nachdem wir bereits bei der Hamburger ZEIT DEBATTE im Januar unseren Vorjahrestitel erfolgreich verteidigen konnten, ist uns dasselbe Kunststück nun am 2. März auch beim Streitkultur-Cup 2013 in Tübingen gelungen. Die offene Vereinsmeisterschaft der Tübinger wird traditionell als Ein-Tages-Turnier ausgerichtet und zog diesmal 24 Teams aus ganz Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol an. Wie immer gab es drei Besonderheiten: Erstens wird ohne Pult geredet; zweitens ohne Zettel und Manuskript; und drittens musste in jedem Team mindestens ein Nachwuchsredner vertreten sein, der erst im laufenden Semester mit dem Hochschuldebattieren begonnen hat.

Der Debating Club Heidelberg (DCH) war mit zwei Teams gestartet. Im Team „Heidelberg Umland“ redeten Franzi Kriegelstein, Teresa Peters und Florian Schimmele, im Team „Heidelberg Philosophenweg“ debattierte der Nachwuchsredner Khang On mit den altgedienten DCH-Urgesteinen Jan Lüken und Daniel Sommer. Außerdem war Tom-Michael Hesse als Juror für den DCH mit nach Tübingen gefahren.

Das Team „Umland“ verpasste zwar das Finale, landete aber nach den Vorrunden auf einem hervorragenden 4. Platz. Das Team „Philosophenweg“ zog hingegen (trotz eines 10-Punkte-Abzugs für die Überschreitung der Redezeit in der zweiten Vorrunde) als punktbestes Team in das Finale ein und musste dort gegen ein starkes Team vom DCJG Mainz mit Allison Jones, Nicolas Eberle und Christian Strunck antreten. Als Fraktionsfreie Redner hatten sich Ruben Brandhofer (DC Marburg), Simon Lehle (Streitkultur Tübingen) und Roman Pable (AFA Wien) für das Finale qualifiziert. Unser Team konnte sich schließlich mit 248:235 Punkten gegen die Mainzer durchsetzen und mit dem Turniersieg den Titel des Tübinger Vereinsmeisters wie schon 2011 erneut nach Heidelberg holen! Darüber hinaus wurde Daniel vom Publikum zum besten Einzelredner der Finaldebatte gewählt, wofür er mit einem stechenden Kaktus ausgezeichnet wurde. Besonders freuen wir uns aber über den Erfolg von Khang, der den Preis des besten Nachwuchsredners verliehen bekam! Ihm wurde ein weißes (Schokoladen-)Lamm überreicht – Zeichen nicht nur seiner rednerischen „Unschuld“, sondern auch der ausgezeichneten Nachwuchsförderung in unserem Verein. Wie immer gab es obendrein auch noch traditionell alberne Hütchen für die Sieger, die wir aber zur Siegesfeier bei der anschließenden Party glücklicherweise wieder abnehmen durften.

Die Chefjuroren Pauline Leopold (Tübingen) und Tobias Kube (Marburg) hatten folgende Themen zur Debatte gestellt:

1. Vorrunde: Brauchen wir einen Mindestpreis für tierische Nahrungsmittel?
2. Vorrunde: Sollen alle in Deutschland lebenden Menschen unabhängig von ihrer Staatszugehörigkeit das aktive Wahlrecht bei Bundes- und Landtagswahlen erhalten?
3. Vorrunde: Sollen deutsche Medizinstudierende vor Abschluss ihres Studiums in Entwicklungsländern als vollwertige Ärzte arbeiten dürfen?
Finale: Soll man den Doktortitel nicht mehr im Namen führen dürfen?

Mit unserem Sieg sammelte der DCH auch erste Punkte in der laufenden Saison der Freien Debattierliga. In diesem Wettbewerb konnte sich der Mainzer Nicolas Eberle durch seine Leistungen in Tübingen bereits vorzeitig den Einzelredner-Titel sichern. Herzlichen Glückwunsch!

Vielen Dank an die Ausrichter von der Tübinger Streitkultur, mit denen uns nun schon seit vielen Jahren enge institutionelle und persönliche Freundschaften verbinden. Es war wie immer ein unglaublich schönes, entspanntes und gut organisiertes Turnier.

Weitere Berichte gibt es im Debattier-Blog „Achte Minute“ hier und hier. Das Vorrunden-Tab findet Ihr hier, das Final-Tab gibt es hier.

Sieg bei der ZEIT DEBATTE in Hamburg!

Heidelberg Debating gewinnt die ZEIT DEBATTE Hamburg 2013
So seh'n SIeger aus, Schalalalalaa! Unser Gewinnerteam mit Wiebke, Tom und Sven. Foto: DC Hamburg

Gleiche Zeit, gleicher Ort, gleiches Ergebnis: Nachdem der Debating Club Heidelberg bereits vor einem Jahr in Hamburg einen Sieg errungen hatte, haben wir am vergangenen Wochenende erneut die ZEIT DEBATTE in Hamburg gewonnen! Unser Team mit Wiebke Nadler, Tom-Michael Hesse und Sven Hirschfeld stritt sich erfolgreich durch drei Vorrunden, zwei Zwischenrunden und ein Halbfinale bis in die Finaldebatte. Vor rund 300 Zuschauern im großen Festsaal des Hamburger Rathauses mussten sie dort gegen Jan Kaufmann, Leo Vogel und Christian Zimpelmann vom Club Debatte Karlsruhe antreten. Als Fraktionsfeie Redner komplettierten Gabor Stefan (Göttingen) sowie Hauke Blume und Georg Sommerfeld (beide Berlin) die Finaldebatte, die sich aus aktuellem Anlass großen Infrastrukturprojekten wie der Hamburger Elbphilharmonie, Stuttgart 21 oder dem Flughafen Berlin-Brandenburg widmete. Die Finaljury aus den Chefjuroren Teresa Widlok, Jan Lüken und Bene Nufer sowie Philipp Stiel, Marion Seiche und Sarah Kempf und Präsident Mario Dießner entschieden schließlich: Die besseren Argumente hatten die Heidelberger! Herzlichen Glückwunsch!

Wir gratulieren ebenfalls Georg Sommerfeld, der die hochkarätig besetzte Ehrenjury von sich überzeugen konnte. Die Präsidentin der Hamburger Bürgerschaft Carola Veit, die Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen in Hamburg Katharina Fegebank, der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion in der Hamburger Bürgerschaft Roland Heintze und der Hamburger SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs kürten ihn zum Besten Einzelredner der Finaldebatte!

Außerdem freuen wir uns über den Einzug unserer Mitglieder Franzi Kriegelstein und Daniel Sommer in die Finalrunden, die als Juroren an dem Turnier teilgenommen haben.

Debattiert wurden in Hamburg folgende Themen:

1. Vorrunde: Brauchen wir die Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks?
2. Vorrunde: Soll Doping im Leistungssport erlaubt werden?
3. Vorrunde: Sollen wir unsere Prinzipien über Bord werfen?
1. Zwischenrunde Brauchen wir Schockbilder von Schlachtung und Verarbeitung auf Fleisch- und Wurstwaren?
2. Zwischenrunde Schluss mit dem Mietwucher: Brauchen wir den Wohnungssozialismus?
Halbfinale: Sollen wir den Klimaschutz aufgeben?
Finale: Sollen große Infrastrukturprojekte direkter demokratischer Kontrolle unterliegen?

Weitere Infos rund um das Hamburger Turnier findet Ihr im Debattier-Blog „Achte Minute“ hier, hier und hier. Eine Bildergalerie mit vielen Fotos hat der Debattierclub Hamburg hier veröffentlicht. Außerdem gibt eine kurzen Video-Bericht über das Finale von stern.de:

Wir freuen uns schon auf das nächste Turnier in der Serie, die ZEIT DEBATTE beim Brüder Grimm Debattierclub Ende März in Marburg.

Baden-Württembergische Meisterschaft im Hochschuldebattieren 2012

Sieger der Baden-Württembergischen Meisterschaft im Hochschuldebattieren 2012
Die Sieger der Baden-Württembergischen Meisterschaft 2012 (Foto: Till Kroeger)

Bereits zum vierten Mal hatte der Debating Club Heidelberg als Vorjahressieger das Vergnügen, die offene Baden-Württembergische Meisterschaft im Hochschuldebattieren auszurichten. Am 8. Dezember kamen zwölf Teams von neun Universitäten aus ganz Deutschland und der Schweiz zu uns nach Heidelberg zum Redestreit. Angetreten waren drei Teams vom Debattierclub DCJG Mainz, je zwei Teams vom Debattierclub Stuttgart und vom Verein Debatte Karlsruhe, je ein Team der Rederei, des Brüder Grimm Debattierclub Marburg, der Streitkultur Tübingen und des DebatingClub St. Gallen sowie ein Mixed-Team aus Frankfurt und Wiesbaden.

Die Chefjuroren Sven Hirschfeld und Tim Richter stellten folgenden Themen:

1. Vorrunde: „Leber und Milz gibt's nur ohne Pils - Sollen Menschen, die ein gesundes Leben gelebt haben, bei der Vergabe von Organen bevorzugt werden?“
2. Vorrunde: „Völker, hört die Signale! - Sollen wir die unternehmerische Mitbestimmung in ganz Europa etablieren?“
3. Vorrunde: „Jedem Tierchen sein Plaisierchen... auch Plaisierchen mit Tierchen? - Sollen in öffentlich-rechtlichen Fernsehsendungen alle sexuellen Spielarten anteilig gleich vertreten sein?“
Finale: „Dr. Seltsam, oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben - Soll die UNO auf Anfrage allen Staaten das Know-how, Atomwaffen zu produzieren, zur Verfügung stellen?“

Im Finale setze sich schließlich das Team Mainz Anton mit Andrea Gau, Sarah Kempf und Daniil Pakhomenko gegen das Mixed-Team „Wiesfurt“ mit Teresa Peters, Marion Seiche und Moritz Niehaus durch. Sarah erhielt außerdem den Preis der Ehrenjury als beste Einzelrednerin der Finaldebatte. Herzlichen Glückwunsch nach Mainz!

Einen ausführlichen Bericht, weitere Infos, das Tab und Fotos gibt es hier.

Vielen Dank an alle Helfer, an Wiebke Nadler und Maren Popovic für die Organisation und an unsere Partner, die Uni Heidelberg, die LpB Heidelberg, die Kanzlei GHI Rechtsanwälte und die Wochenzeitung DIE ZEIT, ohne deren Unterstützung die BaWü 2012 nicht möglich gewesen wäre!

Finalteilnahme beim Auftaktturnier der ZEIT DEBATTEN Saison 2012/13

Teilnehmer der ZEIT DEBATTE Tübingen 2012
Gruppenbild der Teilnehmer auf der ZEIT DEBATTE in Tübingen (Foto: Carsten Schmidt)

Die neue Saison der ZEIT DEBATTEN hat begonnen, und das Auftaktturnier bei unseren Freunden von der Streitkultur Tübingen vom 23. Bis 25. November hat dem Debating Club Heidelberg gleich den ersten Erfolg beschert. Gestartet war der Debating Club mit zwei Teams: Lucas Danco, Alexander Hiller und Jan Ohmstedt im Team „Philosophenweg“ sowie Ariam Buck, Franziska Kriegelstein und Thomas Schmoch im Team „Neckarwiese“. Außerdem war Tom-Michael Hesse als Juror mit dabei. Nach drei Vorrunden und zwei Zwischenrunden verpassten beide Teams als 8., respektive 12. von 27 Teams zwar die Finalrunden. Jan Ohmstedt konnte sich aber als Einzelredner zunächst für das Halbfinale qualifizieren und zog schließlich als Fraktionsfreier Redner sogar ins Finale ein - Glückwunsch!

 

Außerdem war der Debating Club mit Wiebke Nadler auch in der Chefjury des Turniers vertreten. Gemeinsam mit ihren Kollegen Leo Vogel und Philipp Stiel stellte sie folgende Themen zur Debatte:

1. Vorrunde: Soll Gefängnisinsassen temporär das Wahlrecht entzogen werden?
2. Vorrunde: Soll Doping verjähren?
3. Vorrunde: Sollen Menschen, die eine Beziehung zu verfassungsfeindlichen Bürgern führen, auch als verfassungsfeindlich betrachtet werden?
1. Zwischenrunde: Sollen Personen das Recht haben, die in Suchmaschinen automatisch bei eigenen Namen ergänzten Suchwörter zu löschen?
2. Zwischenrunde: Soll James Bond in den Ruhestand gehen?
Halbfinale: Sollen Bürger verpflichtet werden, dem Staat in Krisenzeiten Geld zu leihen?
Finale:

Soll das Sponsoring von lebensbedrohlichen Sportarten und Stunts verboten werden?

Turniersieger wurden schließlich Igor Gilitschenski, Nils Haneklaus und Michael Saliba vom Debattierclub Stuttgart, denen wir herzlich gratulieren!

Weitere Berichte über die Tübinger ZEIT DEBATTE 2012 findet Ihr im Debattier-Blog Achte Minute hier und hier. Das finale Tab als PDF-Dokument gibt es hier. Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Organisatoren von der Streitkultur für ein tolles Turnier, es ist immer wieder schön bei Euch in Tübingen!

Nächster Termin der ZEIT-DEBATTEN-Saison 2012/13 ist im kommenden Januar Hamburg. Wir freuen uns drauf!

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